Was ist BuchhaltungsButler?

BuchhaltungsButler ist eine moderne, cloudbasierte Buchhaltungssoftware, die darauf spezialisiert ist, manuelle Buchhaltungsprozesse durch intelligente Automatisierung zu ersetzen. Das System richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen, die ihre Finanzprozesse digitalisieren und effizienter gestalten möchten.

Im Kern der Software steht die automatisierte Belegverarbeitung: Dank einer leistungsstarken Texterkennung (OCR) werden Rechnungsdaten automatisch erfasst, vorkontiert und direkt mit den passenden Banktransaktionen abgeglichen. Durch intelligente Workflows, eigene Kontierungsregeln und praktische Sammelfunktionen lernt die Software Ihre Prozesse kennen und übernimmt bereits nach kürzester Zeit über 80 % der Arbeit für Sie.

BuchhaltungsButler bietet dank der konsequenten Nutzung von DATEV-kompatiblen Kontenrahmen (wie SKR03 oder SKR04) eine saubere und GoBD-konforme Datenstruktur. Die Software bildet damit die ideale Basis für den Jahresabschluss, da alle relevanten Daten bereits strukturiert vorliegen.

So erstellen Sie eine E-Bilanz mit BuchhaltungsButler und eBilanz+

1. Export der Summen- und Saldenliste in BuchhaltungsButler

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Klicken Sie in der Menüleiste auf "Abschluss" und wählen Sie "SuSa-Liste / Kontenblätter" aus. buchhaltungsbutler-abschluss-susa-liste-kontenblaetter-auswaehlen.png

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Wählen Sie als Zeitraum das "Gesamte Jahr" und als Konten "Alle Zahlungskonten" und "Alle Sachkonten" aus (durch Drücken der Strg/Cmd-Taste). buchhaltungsbutler-zeitraum-gesamtes-jahr-und-konten-auswaehlen.jpeg

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Exportieren Sie die Summen- und Saldenliste als CSV-Datei. buchhaltungsbutler-summen-und-saldenliste-als-csv-exportieren.jpeg

2. Import der Summen- und Saldenliste bei eBilanz+

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Öffnen Sie den Vorgang, in den Sie die Daten importieren möchten.

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Klicken Sie auf „Importieren“. ebilanzplus-importfunktion

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Wählen Sie als Importformat "BuchhaltungsButler" aus.

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Wählen Sie die eben gespeicherte CSV-Datei aus.

Spaltenzuordnung

Anschließend öffnet sich ein Fenster mit der Spaltenzuordnung.

Die Zuordnung ist für Ihre Buchhaltungssoftware bereits vorkonfiguriert. Falls Sie feststellen, dass diese nicht korrekt ist, können Sie die Spalten manuell anpassen. Gerne können Sie auch unseren Support kontaktieren, damit wir die Zuordnung dauerhaft anpassen. So profitieren sowohl andere Nutzer davon, als auch Sie selbst im nächsten Jahr.

ebilanzplus-spaltenzuordnung

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Klicken Sie auf „Weiter →“.

Kontenzuordnung

Im nächsten Schritt wird die Kontenzuordnung angezeigt:

  • Jedes Konto wird einem passenden E-Bilanz-Feld zugeordnet.
  • Die Angabe des verwendeten Kontenrahmens (z.B. SKR03 oder SKR04) verbessert die automatische Zuordnung.
  • Sollte ein Konto nicht automatisch erkannt werden, können Sie es manuell zuordnen.

Hinweis: Zwischensummenfelder bleiben ohne Zuordnung und können ignoriert werden.

Vortragskonten (z.B. Debitoren, Kreditoren) müssen ebenfalls nicht zugeordnet werden, da die Summen bereits in den Bilanzwerten enthalten sind. Eine zusätzliche Zuordnung würde zu Doppelungen führen.

Bitte beachten Sie: Die automatische Zuordnung ist ein Vorschlag. Sie ersetzt keine steuerrechtliche Prüfung. Bitte kontrollieren Sie die Ergebnisse sorgfältig.

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Prüfen Sie alle Zuordnungen und klicken Sie auf „Daten importieren“, um den Import durchzuführen. ebilanzplus-daten-importieren

Gut zu wissen: Über den Import werden, ausschließlich die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung ausgefüllt. Weitere Berichtsbestandteile können aktuell aus BuchhaltungsButler nicht exportiert werden und müssen daher in eBilanz+ manuell ergänzt werden.

Die Stammdaten wurden bereits anhand Ihrer Angaben bei der Anlage der E-Bilanz vorausgefüllt. Alle weiteren Berichtsteile wie z.B. der Anlagenspiegel müssen manuell ergänzt werden.

Bei einem erneuten Import werden die bereits vorhandenen Werte in der Bilanz und GuV überschrieben.

3. Anlagenspiegel ausfüllen (falls notwendig)

Hinweis: Sobald in Ihrer E-Bilanz Anlagevermögen ausgewiesen ist, muss dem Finanzamt ein Anlagenspiegel beigefügt werden.

Im Anlagenspiegel dokumentieren Sie die Wertentwicklung jeder einzelnen Position des Anlagevermögens – also wie sich die ursprünglichen Anschaffungskosten bis zum aktuellen Buchwert verändert haben.

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Gehen Sie in den Berichtsbestandteil "Anlagenspiegel".

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Wählen Sie im seitlichen Menü die jeweilige Position des Anlagevermögens aus (z.B. PKW, Betriebsausstattung).

ebilanzplus-anlagenspiegel-position-auswaehlen.png

Gut zu wissen: Im Anlagenspiegel der E-Bilanz werden die einzelnen Wirtschaftsgüter Ihrer Buchhaltung zu übergeordneten Bilanzpositionen zusammengefasst (z.B. Betriebsausstattung).

Sie müssen daher nicht jedes einzelne Anlagegut separat erfassen, sondern die Werte kumuliert pro Bilanzposition eintragen. Maßgeblich ist, dass die Summen je Position mit den entsprechenden Werten in Ihrer Bilanz übereinstimmen.

Über das Listen-Symbol rechts können Sie einsehen, welche Anlagen den jeweiligen Bilanzpositionen zugeordnet sind. ebilanzplus-anlagenspiegel-anlagenliste.png

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Tragen Sie die ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ein.

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Erfassen Sie alle Wertänderungen innerhalb des Wirtschaftsjahres, insbesondere:

  • Zugänge
  • Abgänge
  • bisherige Abschreibungen
  • planmäßige Abschreibungen
  • außerplanmäßige Abschreibungen
  • Zuschreibungen (sofern zutreffend)

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Speichern Sie anschließend Ihre Eingaben über den „Speichern“-Button oben rechts.

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Prüfen Sie den Buchwert. Der automatisch errechnete Buchwert zum Periodenende muss exakt dem Wert entsprechen, der in der Bilanz ausgewiesen ist.

Hinweis: Das rote Warndreieck verschwindet, sobald die Endbuchwerte im Anlagenspiegel mit den Bilanzpositionen des Anlagevermögens übereinstimmen.

Beispiel

BuchhaltungsButler

In diesem Beispiel verfügt das Unternehmen über zwei Anlagegüter. Der Laptop wurde bereits im Jahr 2024 angeschafft und ist daher zu Beginn des Wirtschaftsjahres 2025 bereits im Bestand enthalten. Im Jahr 2025 wurde zusätzlich ein PKW angeschafft. Für beide Anlagegüter werden die Werte aus BuchhaltungsButler übernommen und in den Anlagenspiegel von eBilanz+ eingetragen.

Werte des Laptops in den Anlagenspiegel übernehmen

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Wählen Sie in BuchhaltungsButler im linken Menü den Punkt „Anlagenverwaltung“ aus.

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Um die Wertentwicklung eines Anlageguts einzusehen, klicken Sie auf die drei Punkte des entsprechenden Anlageguts und wählen Sie „Abschreibungs- und Vorgangsliste“ aus. buchhaltungsbutler-abschreibungs-und-vorgangsliste-oeffnen-laptop.png

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Entnehmen Sie die Anschaffungskosten sowie die Zu- und Abgänge des Anlageguts aus der Abschreibungs- und Vorgangsliste. buchhaltungsbutler-abschreibungs-und-vorgangsliste-laptop.png

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Übertragen Sie die Werte in den Anlagenspiegel von eBilanz+. ebilanzplus-anlagenspiegel-werte-laptop-eintragen.png

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Speichen Sie Ihre Eingabe.

Werte des PKWs in den Anlagenspiegel übernehmen

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Gehen Sie in BuchhaltungsButler und rufen Sie die „Abschreibungs- und Vorgangsliste“ des PKWs auf.

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Entnehmen Sie die Anschaffungskosten sowie die Wertänderungen aus BuchhaltungsButler. buchhaltungsbutler-abschreibungs-und-vorgangsliste-pkw.png

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Übertragen Sie die Werte in den Anlagenspiegel von eBilanz+. ebilanzplus-anlagenspiegel-werte-pkw-eintragen.png

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Speichen Sie ihre Eingabe.

Bitte beachten Sie: Der Anlagenspiegel ist kein optionaler Bericht, sondern Bestandteil der steuerlichen E-Bilanz, sobald Anlagevermögen vorhanden ist. Stimmen die Werte im Anlagenspiegel nicht mit der Bilanz überein, führt dies zu Validierungsfehlern.

Achten Sie daher stets auf die rechnerische Übereinstimmung zwischen:

Bilanzposition Anlagevermögen = Endbuchwert im Anlagenspiegel

Was ist der Anlagenspiegel?

Weitere Berichtsbestandteile ergänzen

Je nach Rechtsform und Art des Jahresabschlusses sind gegebenenfalls weitere Berichtsbestandteile manuell auszufüllen. Hilfestellungen hierzu sowie Anleitungen für die abschließende Übermittlung der E-Bilanz an das Finanzamt finden Sie hier:

Wie fülle ich den Betriebsvermögensvergleich aus?

Wie übermittle ich die E-Bilanz an das Finanzamt?