Was ist Sage Active?
Sage Active ist eine Online-Buchhaltungssoftware für kleine Unternehmen. Sie verbindet Auftragsbearbeitung, Buchhaltung, Lohn und HR in einer Lösung und unterstützt damit die zentrale Verwaltung wichtiger Unternehmensprozesse. Außerdem ist die Software online nutzbar und GoBD-konform ausgelegt.
So erstellen Sie eine E-Bilanz mit Sage Active und eBilanz+
1. Sage Active mit eBilanz+ verbinden
Legen Sie einen neuen Vorgang bei eBilanz+ an und wählen Sie "Importieren" aus.

Wählen Sie "Sage Active" als Importformat aus.
Verknüpfen Sie Ihr Sage Active Konto mit eBilanz+.
2. Unternehmensdaten importieren
Wählen Sie das betreffende Unternehmen sowie den Bilanzstichtag aus.
Importieren Sie die Daten in eBilanz+.
Gut zu wissen: Über den Import werden, ausschließlich die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung ausgefüllt. Weitere Berichtsbestandteile können aktuell aus Sage Active nicht exportiert werden und müssen daher in eBilanz+ manuell ergänzt werden.
Die Stammdaten wurden bereits anhand Ihrer Angaben bei der Anlage der E-Bilanz vorausgefüllt. Alle weiteren Berichtsteile wie z.B. der Anlagenspiegel müssen manuell ergänzt werden.
Bei einem erneuten Import werden die bereits vorhandenen Werte in der Bilanz und GuV überschrieben.
3. Anlagenspiegel ausfüllen (falls notwendig)
Hinweis: Sobald in Ihrer E-Bilanz Anlagevermögen ausgewiesen ist, muss dem Finanzamt ein Anlagenspiegel beigefügt werden.
Gehen Sie in den Berichtsbestandteil "Anlagenspiegel".
Wählen Sie im seitlichen Menü die jeweilige Position des Anlagevermögens aus (z.B. PKW, Betriebsausstattung).

Gut zu wissen: Im Anlagenspiegel der E-Bilanz werden die einzelnen Wirtschaftsgüter Ihrer Buchhaltung zu übergeordneten Bilanzpositionen zusammengefasst (z.B. Betriebsausstattung).
Sie müssen daher nicht jedes einzelne Anlagegut separat erfassen, sondern die Werte kumuliert pro Bilanzposition eintragen. Maßgeblich ist, dass die Summen je Position mit den entsprechenden Werten in Ihrer Bilanz übereinstimmen.
Über das Listen-Symbol rechts können Sie einsehen, welche Anlagen den jeweiligen Bilanzpositionen zugeordnet sind.
Tragen Sie die ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ein.
Erfassen Sie alle Wertänderungen innerhalb des Wirtschaftsjahres, insbesondere:
- Zugänge
- Abgänge
- bisherige Abschreibungen
- planmäßige Abschreibungen
- außerplanmäßige Abschreibungen
- Zuschreibungen (sofern zutreffend)
Speichern Sie anschließend Ihre Eingaben über den „Speichern“-Button oben rechts.
Prüfen Sie den Buchwert. Der automatisch errechnete Buchwert zum Periodenende muss exakt dem Wert entsprechen, der in der Bilanz ausgewiesen ist.
Hinweis: Das rote Warndreieck verschwindet, sobald die Endbuchwerte im Anlagenspiegel mit den Bilanzpositionen des Anlagevermögens übereinstimmen.
Bitte beachten Sie: Der Anlagenspiegel ist kein optionaler Bericht, sondern Bestandteil der steuerlichen E-Bilanz, sobald Anlagevermögen vorhanden ist. Stimmen die Werte im Anlagenspiegel nicht mit der Bilanz überein, führt dies zu Validierungsfehlern.
Achten Sie daher stets auf die rechnerische Übereinstimmung zwischen:
Bilanzposition Anlagevermögen = Endbuchwert im Anlagenspiegel
Was ist der Anlagenspiegel?
Weitere Berichtsbestandteile ergänzen
Je nach Rechtsform und Art des Jahresabschlusses sind gegebenenfalls weitere Berichtsbestandteile manuell auszufüllen. Hilfestellungen hierzu sowie Anleitungen für die abschließende Übermittlung der E-Bilanz an das Finanzamt finden Sie hier:
Wie fülle ich den Betriebsvermögensvergleich aus?
Wie übermittle ich die E-Bilanz an das Finanzamt?